Jugendarbeitslosigkeit konsequent bekämpfen

Für die SPD ist die drastische Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit in der Region Hannover ein ganz besonders wichtiges Ziel.

Auf dem Weg dahin hatte die Region auf unsere gemeinsame Initiative mit unserem damaligen Koalitionspartner das Programm zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit aufgelegt. 10 Millionen Euro wurden dafür zusätzlich von der Region zur Verfügung gestellt. In dieser Wahlperiode wird das Programm fortgesetzt.

Ein Handlungsfeld ist zentral: Über 80 Prozent der unter 25-jährigen, die vom Jobcenter betreut werden, haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. Vor diesem Hintergrund ist es zwingend, auch präventiv anzusetzen und den Weg in Ausbildung und Beschäftigung zu unterstützen. Wir brauchen systematische Übergänge von der Schule in die Ausbildung und von der Ausbildung in den Beruf. Wir brauchen in der Region ein System der Begleitung und des Kümmerns für die Jugendlichen.

Projekte, die Schulabbrüche verhindern, helfen genauso wie Ausbildungslotsen und die Pro-Aktiv-Centren (PACE), die Jugendliche in schwierigen Lagen unterstützen.

Notwendig ist eine intensive Berufsorientierung in den Schulen. Hierbei sind auch Unternehmen zur größeren Unterstützung durch Praktika gefordert. Positiv sind Kooperationen von berufs- und allgemeinbildenden Schulen.

Notwendig ist die Förderung von Betrieben, die Jugendliche mit Unterstützungsbedarf ausbilden und qualifizieren.

Notwendig ist auch ein stabiles und gutes Netzwerk mit den Partnern der Region: Den berufs- und allgemeinbildenden Schulen, Unternehmen, Kammern, Innungen, Gewerkschaften, Jobcenter und Agentur für Arbeit sowie den Kommunen. Die Region Hannover übernimmt dabei eine starke koordinierende, moderierende und impulsgebende Rolle.

Die Rahmensetzung hängt allerdings auch vom hinreichenden Engagement der Partner ab. Kürzungen durch den Bund für Maßnahmen der Agentur für Arbeit und des Jobcenters sind kontraproduktiv. Betriebe und Unternehmen sind zudem gefordert, ihrer Verantwortung nachzukommen und Ausbildungsplätze vorzuhalten.

Die Ziele sind die Stärkung der dualen Ausbildung, die Fachkräftesicherung und der konsequente  Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. Es geht um die persönlichen und beruflichen Perspektiven von jungen Menschen hier bei uns in der Region.